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Die Wahrheit hinter den Kampagnen gegen Urheberrechtsverletzungen
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Warum Gesetze wie ACTA, SOPA USW. schädlich sind für Künstler, Kreative und die Internet-Gemeinde UND WARUM SIE AUSSCHLIESSLICH DER PROFITGIER DER INDUSTRIE-MANAGER DIENEN.

Von Thomas Hürlimann · Januar  (update September) 2012 · Mit Erfolg hat sich die Internet-Gemeinschaft dafür eingesetzt dass der US Kongress die umstrittenen "Urheberrechts"-Gesetze SOPA und PIPA fallen lässt. Dann drohte das gleiche Ungemach aus Europa. Hier nannte es sich das "Anti-Counterfeiting Trade Agreement" (ACTA). Verhandlungen dazu liefen zwischen 38 Ländern – unter Geheimhaltung. Am 4. Juli 2012 hat das Europaparlament mit überwiegender Mehrheit ACTA abgelehnt. Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt, denn immer wieder gibt es neue Angriffe der Content-Industrie gegen die Demokratie und die Privatsphäre der Bürger weltweit.

NEWS: A corrupt, unaccountable secret vote on a corrupt, unaccountable secret treaty.

NEWS: EU Rapporteur David Martin empfiehlt Ablehnung von ACTA. Sein Statement: Acta ist eine Bedrohung für unsere Freiheit.

NEWS: Schuldig ist die Industrie, nicht die Gesellschaft.

Copying is not theft

Ähnlich wie bei SOPA und PIPA geht es bei ACTA darum, der Entertainment (oder Content-) Industrie gesetzlich die Möglichkeit zu geben jederzeit Webseiten und Domainnamen zu zensurieren, schon wenn nur ein Link zu einer Webseite enthalten ist welche möglicherweise ein Copyright verletzt. Darunter fällt beispielsweise auch ein Video auf dem jemand seine Kinder beim Spielen aufgenommen hat während im Hintergrund ein Pop-Song aus den Charts zu hören ist. Dass solche Videos vom Netz entfernt werden ist bereits bei heutiger Rechtslage Routine (Stephanie Lenz vs. Universal Music). Auch die Sperrung von Domain Namen auf Verdacht wird bereits praktiziert (Dajaz1.com, Artikel auf Boing Boing).

Man muss sich vor allem bewusst werden dass die Grundlage für all diese Massnahmen pure Fantasie ist. Die Entertainment-Industrie behauptet dass jeder unerlaubte Download einem nicht erfolgten Kauf entspricht. Die Zahl "58 Milliarden Verlust pro Jahr" wird dabei immer wieder gerne genannt. Was dabei jedoch nicht erwähnt wird ist:

A) Schon die Zahl an und für sich ist völlig aus der Luft gegriffen. Es existiert keine Möglichkeit auch nur ansatzweise zu kontrollieren wie viele oder welche Art Dateien im Internet weltweit heruntergeladen werden. Es kann sich also nur um eine Hochrechnung handeln welche natürlich auf dem Szenario aufbaut das der Industrie die höchsten Zahlen liefert. Entsprechend unrealistisch ist das Resultat.

NEWS: Die falsch interpretierten Studien der Unterhaltungs-Industrie

B) 1 Download ist nicht gleich 1 Verlust. Nur ein kleiner Teil derer, welche Content unerlaubt herunterladen, würde diesen Content kaufen wenn der Download nicht möglich wäre. Entweder weil sie das Geld dafür gar nicht haben, weil ihnen der Content nicht so viel Wert ist (man denke an Massenproduktion von künstlerisch wertlosen Pop-Hits, eintönige Blockbuster Action-Filme) oder weil man dieselben Filme oder Musikstücke zuvor bereits mehrmals gekauft hat, auf Singles, Langspielplatten, Musikkassette, Beta oder VHS-Tape. Oft wird auch einfach etwas gesucht das im Handel nicht mehr erhältlich ist.

C) Studien und die Erfahrung vieler Künstler die ihre Werke selber vertreiben zeigen, dass freies Sharing von Content (sei es Musik, Videos, Noten, Literatur, Bilder usw.) wie Mund-zu Mund-Propaganda funktioniert, also gratis Werbung ist, welche nachweislich zu Verkäufen führt. Viele Künstler melden dass sie auf diese Weise mehr verdienen als die Industrie ihnen jemals gezahlt hat. (Artikel: Torrent Bay Promotion)

Dazu nun der Beweis (basierend auf dem Hadopi-Report): Frankreich hat seit 17 Monaten eines der strengsten Anti-Piracy-Gesetze. Copyright Verletzungen haben um 43%, resp. 66% abgenommen, dennoch schrumpft der Musik-Markt kontinuierlich um 3,9%. (siehe Artikel auf Ars Technica). Die Macher von "Breaking Bad" sagen sie verdanken einen grossen Teil ihres Erfolges dem File Sharing.

D) File-Sharing ist Mund-zu-Mund-Propaganda. Erwähnungen in Foren, Twitter und anderen Social Media, Fan-Websites, Youtube-Beispiele, Re-Mixes und generell die kreative Weiterentwicklung von Werken ist Werbung. All diese Werbung und Propaganda ist gratis und hat einen nachweisbaren Effekt auf die Verkäufe von Werken. Jedoch wird der Wert dieser Werbung nirgends jemals erwähnt. Im Gegenteil, oft geht die Industrie sogar dagegen vor - nur ein weiterer Beweis wie sehr der Industrie jegliches Verständnis der Internet-Technologie fehlt.

Diejenigen die das Internet begriffen haben sehen in der Verbreitung ihrer Werke durch File-Sharing keine Bedrohung, im Gegenteil: Iron Maiden dient das File-Sharing dazu Publikum für ihr eigentliches "Produkt", die Konzerte, zu gewinnen. Wer natürlich denkt er könne heute noch bequem im Studio eine CD abmischen und sich dann auf die faule Haut legen während die Millionen reinkommen, der muss langsam umdenken. Es sind wieder Musiker gefragt die live Musik machen und das öffnet Möglichkeiten für mehr Musiker, gerade für die die nicht mit den Werbemillionen der Industrie konkurrenzieren können.

NEWS: "The Avengers" beweist; Internet sharing hindert nicht den Profit.

NEWS: Die Studie "Paper on Copyright Policy" des Phoenix Center, welche von der Industrie benutzt wurde um SOPA zu rechtfertigen, hat sich bei detaillierter Analyse als reine Propaganda erwiesen – tatsächlich widerlegen die Daten die Behauptungen der Industrie.

Studies show positive effect of file sharing for artists. Dies bringt einen überraschenden neuen Aspekt zur ganzen diskussion: In der Vergangenheit hat das Aufkommen von Musik-Abspielgeräten viele Musiker ihren Job gekostet (zum Beispiel waren Live Musik an Filmvorführungen oder in Restaurants zuvor weit verbreitet). Inzwischen sorgt der einfache Zugriff auf Musik per Internet dafür dass Live-Musik wieder mehr geschätzt und verlangt wird; Das Internet dreht den Spiess herum.

Der Musiker Neil Young hat dazu die richtige Einstellung gefunden. Seiner Meinung nach ist File Sharing das neue Radio, also der neue Weg mit dem Musiker ihre Werke unter die Leute bringen können. Was ihn aber sorgt ist dabei die Qualität der Musik-Files die auf diese Weise gehört werden.

Grundsätzliches zum "geistigen Eigentum"
Jede neue Schöpfung, ob kreiert, erfunden oder entwickelt, baut auf der Schöpfung Anderer auf. So wäre ich nicht in der Lage diesen Text zu schreiben ohne die Gesellschaft die im Verlauf ihrer Geschichte Buchstaben, Sprache und Techniken zu deren Weitergabe entwickelt hat. Jedes Stück Pop-Musik schuldet bereits im Moment seiner Entstehung den Kreativen die in der Renaissance die Polyphonie mitentwickelt haben, den Erfindern der Saiten-Instrumente, der afrikanischen Kultur für den Jazz, den danach folgenden Rock-Musikern und natürlich den Pionieren der Elektrizität und den Erfindern von Mikrofon, Verstärker und Lautsprecher. Kurz gesagt, jede Kreation oder Erfindung schuldet der Gesellschaft. Dass ein Einzelner mit seiner Schöpfung Millionen macht und die Gesellschaft dabei leer ausgeht, ist Unrecht.

Für weitere Infos zum Thema Copyright empfehle ich das Buch "Copyfraud and Other Abuses of Intellectual Property Law" von Jason Mazzone.

DIE SCHULD DER INDUSTRIE
Dass die Content Industrie in einer Krise steckt ist nicht zu leugnen. Diese hat jedoch mit Raubkopierern gar nichts zu tun, nein, es handelt sich vielmehr um eine Sinn-Krise. Grundlegend dabei ist die begründete Angst der Industrie, überflüssig geworden zu sein. Denn durch das Internet ist es heute jedem Künstler möglich, sich selbst weltweit zu vermarkten. Auch die Produktionskosten für Audio und Video sind durch die moderne Technik derart gesunken, dass jeder zuhause Content in Studio-Qualität produzieren kann.

Die "Anti-Piracy"-Kampagne wurde nur erfunden um davon abzulenken dass es die Unterhaltungs-Industrie heute in dieser Form nicht mehr braucht.

Zudem erschwert die Content-Industrie den meisten Künstlern das Leben, weil sie mit enormem finanziellem Aufwand weltweit einige wenige Autoren, Filmemacher oder Musiker künstlich hypt, während es normale Künstler kaum noch schaffen dass man neben diesem grellen Medienzirkus der Industrie-Stars noch auf sie aufmerksam wird. Was als Resultat davon im Bewusstsein der Konsumgesellschaft hängenbleibt ist ein Einheitsbrei von Werken mit künstlerisch meist fragwürdiger Qualität. Denn die Auswahl der Künstler welche gehypt werden richtet sich nach dem Geschmack von Managern der Content-Industrie und Ihrer Vorstellung von dem was sich am besten vermarkten lässt.

Peinlich nun dass sich weltweit die Politik einspannen lässt um der Industrie zu dienen indem Gesetze verabschiedet werden welche das Internet überall dort zensurieren soll wo es den Interessen der Industrie dient. Dazu gehört auch das Einschränken von File-Sharing, welches für freie Künstler ein wichtiges Medium ist um ihre Werke zu vertreiben - und so den Fängen der Industrie zu entgehen. Zum Beispiel in der Schweiz die Copyright Arbeitsgruppe Agur12 des Justizdepartaments, die u.A. Provider verpflichten will Inhalte zu zensurieren.

"Record Labels haben eine sehr starke Stimme wenn es darum geht ihr spezifisches Business-Modell zu verteidigen, welches tatsächlich überholt ist. Das Resultat ist, dass Gesetze entstehen bei denen es scheint dass das Internet einzig aus Jugendlichen besteht die Musik stehlen.... das Internet ist grösser als die Musikindustrie." Tim Berners-Lee

Die Industrie hat das Internet-Zeitalter komplett verschlafen und bis heute nicht begriffen was es bedeutet und welche Möglichkeiten es bietet. Doch statt sich um ein Verständnis zu bemühen, hat man einfach nur Horden von Anwälten auf die Internet-Gemeinschaft losgelassen. Dabei ist die Industrie selbst Schuld an der Situation. Da sie es nie geschafft hat dem Publikum im Internet den Zugang zur Unterhaltung zu bieten den es erwartet, hat es sich andere Wege gesucht (Studie zu Bittorrent Film Downloads).

So geht es jedenfalls nicht:
amazon
Wir haben das Jahr 2013 und die Industrie bringt es immer noch nicht fertig dass man auf einer Plattform (im Beispiel gezeigt ist Amazon) jeglichen gewünschten Content bezahlen und ansehen kann. Ich war bereit für eine komplette Season von Breaking Bad zu bezahlen, ging durch den Checkout, habe die Kreditkarte bestätigt und am Schluss lediglich diese Meldung erhalten. Den Kunden interessieren regionale Restriktionen nicht. Bekomme ich das Material nicht legal und zum angemessenen Preis, besorge ich es mir via File Sharing. Die Industrie schiesst sich mit ihren Beschränkungen selbst ins Bein.

Dass es auch anders geht beweist einmal mehr die Porno Industrie, welche so wie damals beim Aufkommen von VHS, die neue Technologie gekonnt zu nutzen weiss. Statt gegen das Internet zu kämpfen, nutzt die Porno Industrie die neuen Möglichkeiten mit Erfolg, in dem sie dem Publikum entgegen kommt, statt wie die restliche Entertainment Industrie Blockaden aufzubauen und mit Drohungen und Klagen gegen die eigenen Kunden anzugehen. Presseartikel / Contracting About the Future: Copyright and New Media by Kate Darling, MIT Media Lab, ETHZ.

Schuldig ist die Content Industrie gerade auch gegenüber den Kreativen. Diese werden mit Knebelverträgen abgespeist die es der Industrie erlauben ihre Werke finanziell abzuschröpfen. Finanzielle Forderungen der Industrie kommen deshalb nie den Künstlern zugute, sondern dienen lediglich der Habgier der Industrie. (Einige Einsichten dazu bietet dieser Artikel in der Schweizer Medienwoche.)

MARKT UND POLITIK

Ironisch ist, dass gerade diejenigen, welche traditionellerweise am meisten auf die freie Marktwirtschaft bestehen und stets so sehr betonen dass sich der Markt selbst reguliert, am lautesten ACTA, PIPA, SOPA und ähnliche Gesetzesentwürfe unterstützen. Doch gerade hier könnten wir wunderbar sehen wie der selbst regulierende Markt dafür sorgt dass nicht mehr wettbewerbsfähige multinationale Firmen wie die der Musik- und Film-Industrie zugunsten kreativer kleinerer Unternehmen und einzelner Künstler vom Markt verschwinden. Das wäre schlicht der Lauf der Dinge.

Gesetze die das Sharing unterbinden erreichen am Ende nur eines: Eine Verzerrung des Marktes zugunsten von unnötigen Grossunternehmen die damit künstlich am Leben erhalten werden.

Ein "Piraterie" Problem gibt es nicht, hingegen gibt es ein "Content-Block" Problem (die Rechte-Verwerter erschweren es dem Publikum an Inhalte zu kommen (DRM, Region-Code, hohe Preise, kein legaler download verfügbar, usw.)) – mit dem Resultat dass das Publikum schliesslich andere Wege wählt (Kopieren) um an die Inhalte zu kommen.

DIE LÜGE DER ENTERTAINMENT INDUSTRIE
Aus der Sicht von Künstlern die über ihre guten Erfahrungen mit dem Sharing ihrer Werke berichten, sieht es vielmehr so aus dass Gesetzesentwürfe wie ACTA, PIPA oder SOPA darauf zielen die technischen Möglichkeiten einzuschränken mit denen Künstler ihre Werke selber weltweit vertreiben können. Es geht der Industrie also einzig darum mit Markt-verzerrenden Gesetzen die Konkurrenz zu unterbinden und die eigene Position zu stärken, etwas zu schaffen das Künstlern zugute kommt ist dabei nie ein Thema.

ACt AGAINST ACTA
Hier sind Links zu Seiten mit mehr Informationen:

EU Rapporteur: ACTA zur Ablehnung empfohlen

Danish trade minister uses bogus industry numbers

Internet-Law.de

Stop ACTA

Stopacta.info

AVAAZ

MPAA and RIAA fight against innovation

The Sky Is Rising

Studie zu Bittorrent Film Downloads

Rootstrike: Basic Problems of the politic system

Corrupt MPAA

WAS KÜNSTLER DAZU SAGEN:

Musiker Neil Young

Film Regisseur Alex Cox

Frank Zappa

Janis Ian

Stephen Fry and Ian McKellen

Courtney Love

Rob Reid about copyright math

Annie Lennox, Robbie Williams und Andere

Canadian artists against RIAA

Featured Artists Coalition

Dan Bull about the British BPI

Lösungsvorschlag
Wie bereits im Kasten über das "geistige Eigentum" erklärt, ist es nicht gerechtfertigt dass Einzelne Millionen damit verdienen lediglich das weiter entwickelt zu haben was unsere Gesellschaft in Generationen erschaffen hat. Natürlich ist es wichtig und richtig dass die Schöpfer von Werken und Erfindungen von ihrer Arbeit gut leben können. Jedoch nicht dass Andere, die diese Werke lediglich verteilen, dadurch reich werden. Es muss ein Umdenken stattfinden welches die Schuld an die Gesellschaft miteinbezieht. Ebenfalls muss ein Umdenken stattfinden was die Rolle des Internets betrifft.

Wer seine Werke durch Patente, DRM und Copyright derart schützt dass die Gesellschaft sie nicht weiter entwickeln oder kreativ darauf aufbauen kann, er aber von seinen Werken überproportional profitiert (Industrie), hat eine Schuld gegenüber der Gesellschaft zu begleichen.

Das Internet ist nicht ein Netzwerk von Räubern. Nebst seiner Funktion als Inspirations-Quelle ist es für Kreative vor allem ein Distributions- und Werbe-Kanal, welcher viele bisherige Kanäle überflüssig macht (Content-Industrie) und es den Kreativen und Erfindern ermöglicht direkt an ihre Kunden oder Fans zu gelangen. So wird bei keinem Gesetzes-Entwurf (Acta, Sopa, Pipa usw.) jemals der Wert der Werbung berücksichtig den Blogs, Youtube, Foren, Social Media und Sharing im Allgemeinen darstellen. Ich behaupte dass dieser Wert höher ist als ein angeblicher Schaden durch Raubkopien.

Daraus resultiert
Alle Werke sollen im Internet direkt von den Urhebern oder ihren Beauftragten (Plattformen) frei verteilt werden (Sharing). Private Nutzung erfolgt nach dem Prinzip von Spenden bei Gefallen (bereits durch viele Musiker und die Computer-Game Industrie erfolgreich gezeigt). Kommerzielle Nutzung muss vergütet werden. Bei kreativer Weiterentwicklung sollen Quellen genannt werden.

Dies klingt sehr einfach und wird tatsächlich schon lange erfolgreich praktiziert. Wo ist also unser Problem? Es ist die Gefahr dass durch die ungerechtfertigte Dämonisierung des Internets und seiner Nutzer durch die Content-Industrie Gesetze geschaffen werden welche die Basis für das freie Sharing unterbinden und die Inhalte im Internet zensiert werden. Dies gilt es unter allen Umständen zu verhindern. Ein freies Internet bedeutet freie Distributions-Kanäle für Kreative. Zudem verhindert heute die unverhältnismässig lange Schutzdauer von 70 Jahren dass Andere die bereits bestehenden Werke und Erfindungen weiter entwickeln können. Nach einer Schutzdauern von höchstens 20 Jahren sollten alle Werke in die Gemeinfreiheit (Public Domain) übergehen. Somit wird rechtzeitig die Schuld an der Gesellschaft, welche die Grundlagen für das Werk oder die Erfindung gelegt hat, abgegolten.